Niklas Radzey,
Journalist und Autor
mit Krimierfahrung, stammt aus der "dokumenta-Stadt" Kassel, studierte Kommunikation, Marketing und Demoskopie, er ist Redaktionsleiter eines Verlages. 1985 wurde er Preisträger eines Autoren-Wettbewerbs des ZDF und veröffentlichte seitdem regelmäßig Krimis in großen Publikumszeitschriften.
Als ständiger Mitarbeiter in verschiedenen Agenturen in Deutschland zog es ihn schließlich nach Freiburg i. Br. wo er den Roman DER ROULETTE SPIELER vollendete.
Er ist Mitglied in der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur DAS SYNDIKAT, was hoffen lässt, dass weitere hochinteressante und von Spannung erfüllte Werke folgen werden.
Wer erben will, muss leiden
von Niklas Radzey

Nicht die Moral triumphiert in den Stories von Niklas Radzey, sondern die Pointen.
In der "Winstub Alphonse" wird ein Menü aus phantasievoll und intelligent eingefädelten Coups, Morden oder sonstigen Verbrechen ohne erhobenen Zeigefinger serviert. In seinen Kurzgkrimis beschäftigt sich Niklas Radzey nicht vordergründig mit der Aufklärung von Mord- oder anderen Fällen. Vielmehr sind es die kriminellen Möglichkeiten einiger Normalbürger, vorgeblich „Menschen wie du und ich“ und deren Beweggründe gerade Jenes zu tun, woran kein anderer denken würde. Ob perfide eingefädelt oder aus einer Not heraus geschehen, ist dabei gleichgültig. Wichtig für den Autor ist der besondere Umgang des Täters oder der Täterin mit dem Geschehenen.
Die teilweise unorthodoxen Methoden zur Bewältigung von scheinbar ausweglosen Situationen, in die jeder kommen könnte, hinterlassen beim Leser zum Schluss nur Staunen.
Es gibt für Niklas Radzey nichts Schlimmeres, Langweiligeres oder Gekünstelteres als Gerechtigkeit. Das Leben schert sich keinen Deut darum, ob einem anständigen Menschen Gerechtigkeit widerfährt.
Sein Ziel ist nicht, den Leser moralisch aufzurüsten, sondern ihn zu unterhalten. Er lässt den Rechtsanwalt "Carl Dietrich Delon" als Protagonist von Leuten erzählen, die ohne vordergründige Brutalität konsequent und sei es bis zur bitteren Neige agieren, aber letztendlich Gewinner sind. Stories von Menschen die nicht bereit sind, sich der Gesellschaft zu beugen.

Wahrhaftig unglaubliche Stories.

Aktuell
als Hardcover, Taschenbuch
und als TB in englischer Sprache.

Dieser Romantitel befindet sich in der Angebotsphase für die Vergabe der Exklusiv-Filmrechte.

Eine genauere Inhaltsangabe erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Wir bitten um Verständnis.

Die Redaktion.

Dies ist die Geschichte des genialsten Bankraubs, Betrugs oder wie man diesen Coup auch immer nennen mag, den es jemals gegeben hat. Niemand bemerkte diese Straftat, keine Polizei der Welt erfuhr jemals davon. Es gab keine offiziellen Ermittlungen und keine Verhaftungen von Personen. Niemand ist vor Gericht gestellt worden. Kein Mensch ist zu Schaden gekommen.
Sie wurde lediglich clever eingefädelt und absolut professionell durchgezogen …

Mit dem Roman "...und sie trug Eulen nach Athen ist es dem Autor gelungen, einen von Anfang an packenden Roman zu präsentieren, der die Wege des Geldes in unserem Banken- und Währungssystem in faszinierender Weise beschreibt. Dieser besagte Plan von Franz Mitterhauser und Sophie van Dyke konnte tatsächlich nur von Insidern durchgeführt werden, wobei eine Liebesbeziehung lebensgefährlich den detailliert geplanten Coup durchkreuzt.
Es erschreckt, wie akribisch und abgebrüht die beiden Protagonisten vorgehen, jedoch jede Leseminute unendlich spannend und prickelnd zugleich ist.
Ein filmreifer Stoff.

...und sie trug Eulen nach Athen
von Niklas Radzey

Sophie van Dyke ist Angestellte in der Auslandsdevisenabteilung einer Großbank. Sie ist bildhübsch, intelligent und liebt ihren Beruf über alles. Obwohl sie überaus erfolgreich ist und sämtliche Qualifikationen auf die vakante Position des Abteilungsleiters besitzt, bleibt die Beförderung aus, ein männlicher Kollege wird ihr vorgezogen.
Sophie lässt sich ihre tiefe Enttäuschung nicht anmerken, aber ihre »innere Kündigung« hat sie ab sofort ausgesprochen. Ihre Leistung bleibt konstant, doch sie überlegt, wie sie sich von ihrem Job lösen könnte.
Während eines Telefonats mit ihrem Kollegen und Intimus Franz Mitterhauser in Wien, wird sie von ihm gebeten schnellstens zu kommen um sich mit ihm zu treffen. Er hat einen Plan ausgearbeitet und will ihr einen Vorschlag machen, kann es ihr aber nur unter vier Augen erzählen.
Sophie begibt sich nach Wien.
Dort erzählt ihr Franz von seinem Vorhaben. Sophie van Dyke kann im ersten Moment nicht glauben, was sie zu hören bekommt und dass ausgerechnet Franz, einer der korrektesten Menschen die sie kennt, sich so einen begnadeten Plan ausgedacht haben soll. Und sie fragt ihn gerade heraus: »Franz, du willst mir doch nicht etwa weismachen, dass diese brillante Idee allein von dir stammt? Wer steck dahinter oder besser wer hat dich darauf gebracht?«
»Kein anderer steckt dahinter. Ich allein habe es herausgefunden – und jetzt weißt du davon. Und so soll es auch bleiben. Durch einen Zufall bin ich darauf aufmerksam geworden. Im Grunde genommen unglaublich, dass es bis heute noch keiner getan hat. Sophie, nur wir beide können es tun.«
»Und keiner wird es je merken.«
»Das ist das Geniale daran ...«

Dies ist die Geschichte des genialsten Banküberfalls, Betrugs, Raubs, oder wie man diesen Coup auch immer nennen mag, den es jemals gegeben hat.
Niemand bemerkte diese Straftat, keine Polizei der Welt erfuhr jemals davon; es gab keine Verhaftungen von Personen die vor Gericht gestellt worden sind, es fanden keine Verhöre statt, keine offiziellen Ermittlungen und kein Mensch ist zu Schaden gekommen.
Dennoch war sie existent, wurde absolut clever eingefädelt und skrupellos durchgezogen.

Glauben Sie es oder nicht.


Anmerkung des Autors

Der Begriff Eulen nach Athen tragen bedeutet: Etwas Überflüssiges, ja Absurdes zu tun.

Die Eule war in Athen ein sehr häufig vorkommender Vogel und zierte zudem als Wappentier der Stadt die Rückseite der athenischen Münzen. Sie ist Sinnbild der Weisheit und wurde der Schutzgöttin Athene beigegeben.
Von den geprägten »Eulen« aus der »Schatzkammer Attikas«, den Silberbergwerken des Lauriongebirges, waren im Staatsschatz so viele vorhanden, dass die Bürger Athens keine Steuern zu zahlen brauchten und eine Zeitlang sogar jährlich die Überschüsse verteilt werden konnten.
Die Redensart »Eulen nach Athen tragen« geht auf den antiken griechischen Dichter Aristophanes zurück, der den Ausspruch in seiner satirischen Komödie »Die Vögel« 414 v.Chr. prägte. Dort wird in Vers 301 eine herbeifliegende Eule erstaunt mit den Worten kommentiert: "Wer hat die Eule nach Athen gebracht?
Weil Athen zur damaligen Zeit eine immens reiche Stadt war, war es nach Meinung Aristophanes unsinnig und überflüssig noch mehr Eulen (Silbermünzen) in die Stadt zu tragen.

N.R.

Diary und Teddybär
von Niklas Radzey

Laura und Dominik, zwei Journalisten auf Einkaufstrip in Basels Altstadt unterwegs, stöbern in einem Antiquitätenladen. Sie entdecken eine Empire-Truhe - ein Teddybär thront darauf.
Sie wollen die Truhe ohne den Bär kaufen, doch der alte Ladenbesitzer gibt die Truhe nicht ohne den Teddy ab...unter der Bedingung, dass sich die beiden eine Geschichte anhören müssen – bei einer Flasche »Château Margaux«, versteht sich.
Diese Story ist so ungeheuerlich, dass sie hinter dem symbiotischen Verhältnis Truhe-Bär ein Rätsel vermuten. Sie kaufen beide.
Die spätere akribische Suche nach doppelten Böden bleibt erfolglos. Wütend schleudert Laura den Bär gegen die Wand...aus der aufgeplatzten Holzwolle quillt ein uraltes Oktavheftchen hervor. Das Unglaubliche ist geschehen – sie haben des Rätsels Lösung gefunden. Die beiden Journalisten recherchieren eine empörende Story und kommen hinter das Geheimnis eines riesigen Vermögens. Scheinbar zum Greifen nahe, doch...nur ein Flüchtigkeitsfehler beim Löschen einer Datei ihres PC´s bringt unerwartet andere »Schatzsucher« auf den Plan...

Nietenhose
von Niklas Radzey

Die beiden Freunde Henry Adam und Robert Koch haben „Bockmist“ gebaut und fliegen ein Jahr vor dem Abitur hochkantig vom Gymnasium.
Ihre letzte Chance zur Reifeprüfung bekommen Sie in einem Internat. Nicht ohne Auflagen ihrer Väter. Man erwartet selbstverständlich, dass sie sich ohne Widerworte in die Tradition der Familien einordnen. Henry muss anschließend Wirtschaftswissenschaften studieren und Robert wird zur Juristerei verurteilt.
„Du wirst einmal meine Kanzlei übernehmen“, dozierte Vater Koch, als Robert wagte Einspruch einzulegen. „Eine bessere Existenz kann es für dich nicht geben. Und du wirst promovieren. Ist das klar?“
„Ja, Vater.“
„Und du entledigst dich sofort dieser Nietenhose, verstanden!“
„Ja, Vater.“
(…)
„Du wirst einmal unsere Firma übernehmen“, sagte voller Stolz Herr Adam zu seinem Sohn Henry. „Pharmazeutische Unternehmen, insbesondere Biotechnologie, haben glänzende Zukunftsperspektive. Und du wirst promovieren, das erwarte ich von dir – klar?“
„Ja, Vater.“
„Und diese Nietenhose wandert in den Müll. – In Nietenhosen stecken Nieten drin, haben wir uns verstanden?“
„Das ist eine Bluejeans, sie ist sehr praktisch…“
„Ich dulde diese amerikanischen Klamotten nicht in meinem Haus!“
„Ja, Vater.“

Ein Episoden-Thriller, in dem die Lebensläufe von vier Familien erzählt werden, die scheinbar nicht viel miteinander zu tun haben.
Anfangs kreuzen sich die Wege der zentralen Personen eher zufällig. Aber im Laufe der Geschichte wird deutlich, wie die Dinge zusammenhängen.
Ein außergewöhnlich gut recherchiertes Buch, voll mit Zeitgeschichte, Liebe, Hass, Intrigen und einer Person, die das alles zu verantworten hat. Der Leser sehnt sich nach Gerechtigkeit für die Protagonisten und hofft bis zuletzt. Das Schicksal ist gnädig, doch es kommt anders, als man sich in seinen kühnsten Träumen vorstellen kann…

Statement eines Literaturkritikers

»Zweifellos hat der Autor es darauf angelegt, und die Geschichte beglaubigt es, keinesfalls nur einen strahlenden Helden vorzuführen, dem alles gelingt.
Mit imponierender Umsicht beschreibt der Autor menschliche Gefühle, politische Hintergründe und Mechanismen in einer Welt des Spiels, der Macht und Intrigen, die als glaubwürdige Grundierung eines Romans fungieren, der viel Handlung und interessante Schauplatzwechsel bietet, aber nicht unbedingt knallharte Action in den Vordergrund stellt.
Niklas Radzey hat das emotionale Moment klug dosiert, aber nicht zu stark in den Vordergrund gesetzt - dramaturgisch wohldurchdacht und exzellent ausgeklügelt.«